R H E I N E

Rheine, Veranstaltungshinweis für Freitag, 13.11.2015:

Flüchtlingshilfe e.V. Rheine

Freitag, 13.11.2015 19:30h

 

Flüchtlingskrise an Europas Außengrenzen

 

Vortrag und Gespräch mit Elias Bierdel, ex-Kapitän Cap Anamur

 

Jugendzentrum Jakobi, Gemeindesaal

Münsterstr. 54

48431 Rheine

 

Eintritt: € 10,00

ab 19. Februar 2015 im Kloster Bentlage, Rheine

Vielfalt ist unser Alltag; Fotoprojekt Kulturelle Vielfalt

Gemeinsam sollen so klare Zeichen für eine Willkommenskultur und Toleranz gesetzt werden.
Ein neues Fotoprojekt von Hermann Willers gemeinsam mit der Stadt
Rheine, dem Caritasverband Rheine und der Kloster Bentlage GmbH in Verbindung mit der Ausstellungseröffnung „Wir sind Rheine – Menschen aus 101 Kulturen“ am 19. Februar 2015 um 19 Uhr im Kloster Bentlage lädt Menschen ein, Gesicht zu zeigen für die Vielfalt in Rheine.
http_www.caritas-rheine.de_aktuelles_pre
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12.02.2015 die WN berichten aus Rheine:

Kasernen für Flüchtlinge ?

Rat stellt zusätzlich zwei Millionen Euro für mobile Wohneinheiten bereit
-rew- RHEINE. Die Unterbringung von Flüchtlingen wird für die Stadt immer mehr zum Problem. "Wir werden auch um die Nutzung von Turnhallen als Übergangslösung nicht umhin kommen", sagte Sozialdezernent Axel Linke gestern Abend im Rat. Konkret stand ein Antrag der Stadtverwaltung auf der Tagesordnung, außerplanmäßig zwei Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. 950.000 Euro wollte die Verwaltung für den Bau einer mobilen Wohneinheit mit 80 Plätzen einsetzen, 650 000 Euro für den Ankauf von Wohngebäuden und 400 000 Euro für Verpflegung und Betreuungsmaßnahmen.
WN_12 02 2015_Kasernen für Flüchtlinge.p
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11.02.2015 Bericht einer bei der Ratsitzung anwesenden Freundin:

ich habe deine Anregung mal aufgegriffen und komme gerade von der Ratssitzung in Rheine.
Der Punkt "Unterbringung der Flüchtlinge" ist sehr ausführlich diskutiert worden.

Dies waren meine Wahrnehmungen:
1. Alle Parteien unterstützen das dezentrale Unterbringungskonzept und sehen die Anschaffung von mobilen Wohneinheiten als Notlösung und möglichst kurzes Übergangsszenario an.
2. Die CDU hat einen Antrag auf Splittung der ursprünglich geplanten 1 Einheit mit einer Kapazität von 80 Wohnplätzen in 2 Wohneinheiten je 40 Plätzen gestellt.
3. In dem Wohnkonzept ist auch ein Raum für einen Sozialarbeiter enthalten, der dann zwischen den beiden Einheiten pendeln müsste. 
4. Zur Zeit gibt es anscheinend 1 volle Stelle die mit einer sozialpädagogischen Kraft besetzt ist. Es wurde erwähnt, dass dies bei weiterem Anstieg der Flüchtlingszuweisungen nicht ausreichen wird.
5. Alle Parteien haben sich entschieden für eine intensive Betreuung der Flüchtlinge stark gemacht.
6. Von verschiedenen Seiten wurde angemahnt, dass Werbung und Aufrufe zur Aufnahme von Flüchtlingen intensiviert werden soll.
7. Die Kasernen wurden verschiedentlich als bessere Alternative genannt. Die Stadtverwaltung hat betont, dass Sie sich in Verhandlungen mit der BIMA befindet um eine Nutzung der Kasernen zu ermöglichen. Offensichtlich gibt es von der Seite der Gebäudeverwaltung der Bundeswehr Hindernisse, die bisher nicht ausgeräumt werden konnten.
8. Letztendlich haben alle Parteien dem Vorschlag der CDU (2 WE a 40 Plätzen mit 1 integriertem Sozialarbeiterbüro) zugestimmt.
9. Alle Sprecher haben sich ausführlich und wertschätzend über die Flüchtlinge, ihr schwierige, belastende Situation, ihr Recht auf unsere Hilfe geäußert.

Freundliche Grüße … und an dieser Stelle herzlichen Dank für die tolle Arbeit in der Bleiberechtsinitiative …


07.02.2015 ein kleiner Artikel in der MV mit großen Folgen: